Blind Guardian Guitar Sound

Blind Guardian Guitar Sound

Marcus was born on September 8th, 1968 in Krefeld, the city he still lives in today. Around the age of 10 or 11 his parents thought it would be a good idea if he learned how to play an instrument. They suggested things like the piano or clarinet, which didn’t sound appealing to him. At that time his interest in music started to grow, and there were two songs playing on the radio which really caught his attention, „Sultans of Swing“ by the Dire Straits and „Another Brick in the Wall“ by Pink Floyd. Since both songs were guitar driven he decided to go for guitar lessons and got his first guitar, a Yamaha classical nylon string guitar, and started taking classical guitar lessons at Krefeld‘s local music school. He enjoyed playing a lot, but at that time he still had no idea how important this instrument would soon become for him.

Together with his passion for guitar playing his interest in music grew and he started to listen to radio programs that played mainly rock music, and when he discovered Iron Maiden and the whole new wave of British heavy metal in 1981 this changed everything for him. From that moment on music became the center of his life and he spent all his money on albums by his favorite bands. When he was not listening to those albums, he was sitting next to his stereo with his acoustic guitar in his hand, trying to figure out all those riffs by Maiden, Black Sabbath, Rainbow, Kiss and Deep Purple. He continued to have lessons with his classical guitar, but the impact that Heavy Metal had on him made it obvious that things had to change a bit and he finally got his first electric guitar, a copy of Michael Schenkers famous black and white Flying V, which made playing along to those magical songs way easier.

André

The next logical step was to form his own band, together with some friends, and write songs. This band went through several lineup and name changes (some names that lasted longer than others were Redeemer, Zodiak and Prophecy) and recorded one demo in 1986. Things didn’t really lead anywhere due to a constant rotation of members. Around that time his band shared the rehearsal room with another local band called Lucifer’s Heritage and when Marcus was invited to jam with them and asked to join the band, everything fell into place.

Albums That Changed The Life Of Blind Guardian's Marcus Siepen

Marcus has been giving guitar lessons at the online school guitarmasterclass.net for some time and when Frederik asked him if he would be interested in playing a couple of shows with his side band, Sinbreed, he immediately agreed. In 2012 Marcus officially joined Sinbreed and recorded the album „Shadows“ with the band. In late 2014 he left the band again because of conflicting schedules. Every now and then Marcus recorded guest contributions for friends (Heavenward, Reveal, Van Canto or Metacrose to name a few) and in 2019 he was asked to join the current live lineup of Demons and Wizards in which he plays bass.

Marcus is playing Solar guitars, his favorite models are from the S1.6 LTD line. He uses the Synergy Amps modular tube preamps, his preferred modules are the Friedman HBE, the Friedman BB and the Soldano SLO. All his effects come from a Fractal Audio Axe FX II XL.

Marcus is married and has one son. He enjoys traveling and exploring new places. In his spare time, he loves reading books and graphic novels, watching movies or playing computer games, all those things being passions that already started early on in his childhood. He always liked spicy food, he needs his coffee in the morning, and he will never say no to a good glass of Scotch, his favorite drink will always be water though. When it comes to music his philosophy is very simple, for him there are only two kinds of music, the one he likes and the one he doesn’t like; completely independent of what band or style we are talking about.Für den „deutschen Metal” hat der Ruhrpott eine zentrale Rolle gespielt. Hier bildeten sich in den 1970er und 80er Jahren zahlreiche Bands, die, zunächst ihre Helden kopierend, nach und nach eigene Sounds und Stilrichtungen schufen. Kein Wunder also, dass das seit 2003 im Herzen des Reviers ausgetragene Rock Hard Festival bei seiner bereits 18. Auflage vom 13. bis 15. Mai 2016 in besonderem Maße auf heimische Bands setzt. Neben internationalen Größen wie Cannibal Corpse und Turbonegro standen so speziell der Freitag (u. a. Tankard, Destruction und Sodom) sowie der Sonntag im Zeichen des „German Metal”, und so fand das Festival mit den Fantasy-Metal-Helden von Blind Guardian einen krachenden Abschluss.

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Blind Guardian Auf Dem Kloster Schiffenberg

Ein paar Stunden vor dem Gig bekamen wir zudem noch die Möglichkeit, Blind-Guardian-Gitarrero Marcus Siepen ausgiebig zu seinem Live-Equipment zu befragen …

„Gitarrentechnisch bin ich eigentlich komplett mit Gibson unterwegs seit vielen, vielen Jahren. Bin Liebhaber, Sammler, Endorser, … Hauptsächlich Les Pauls, davon verschiedenste Modelle: Les Paul Custom, Standard, Premium, Plus, Classic, eine Siebensaiter, eine Traditional, alles querbeet. Ich hab jetzt gerade für diesen Run ein bisschen neu bestückt – ich hatte letztes Jahr ein paar andere dabei, aber man will ja auch mal wechseln. Unabhängig von den Les Pauls hab ich grade neu eine siebensaitige SG, an der ich großen Spaß habe. Die ist gerade neu rausgekommen, limitiert auf 300 Stück, und ich bin einer der glücklichen Besitzer. Eine Flying V, eine Explorer – wie gesagt: alles Gibson. Das meiste davon ist mit EMGs bestückt, meistens zwei Stück der 81er, alternativ auch 57er oder 66er am Hals. Zwei sind auch mit Seymour-Duncan-Pickups bestückt: Die Explorer hat das Black-Winter-Set, was ich sehr mag, und die siebensaitige Les Paul hat das Nazgul-Sentient-Set. Eine hat auch von John Suhr die Doug-Aldrich-Pickups, die Signature-Pickups von ihm, die ich sehr, sehr mag. Für akustische Sachen hab ich zwei Epiphone SST Studio, das sind im Prinzip Kopien der damaligen Chet-Atkins-Solidbody-Akustik. Die hat den Vorteil, dass du live egal bei welcher Lautstärke keinerlei Feedback-Probleme hast und sie klingt hervorragend. Normalerweise würde ich eine Gibson J45 spielen, die ich im Studio nutze – aber auf der Bühne … Eine Akustikgitarre schwingt sich ab einer gewissen Lautstärke halt einfach auf und mit den SSTs haben wir überhaupt keinen Stress – es ist egal wie laut es ist, das geht immer.“

Marcus

„In Sachen Amps bin ich komplett mit zwei Fractal Audio AXE-FX II XL unterwegs, die sind identisch programmiert. Das heißt einer ist der Main-Amp, einer ist der Backup. Ich benutze sechs verschiedene Presets im Moment mit je fünf Scenes. Die Scenes sind alle gleich aufgesetzt, darüber ruf ich halt Rhythmussound, Clean-, Crunch-, Lead- und Solosound ab. Und die eigentlichen Presets benutze ich für unterschiedliche Stücke beziehungsweise sind diese auf unterschiedliche Gitarren angepasst, die ja nun einmal unterschiedlich klingen. Soundtechnisch basiert das alles auf dem Mesa Triple Rectifier, den ich normalerweise, wenn ich echte Amps spiele, spiele. Oder alternativ für manche Sachen benutz ich einen Friedman BE im Fractal. Alle Effekte und alle Sounds gehen direkt ins Pult. Wir spielen mit InEar, daher brauchen wir auf der Bühne keine Boxen. Und wie es so schön heißt: Je leiser es auf der Bühne ist, desto besser klingt es, weil wenn ich meinen Rectifier auf der Bühne aufreiße, blase ich in jedes Mikro rein. Das macht den Mix nicht unbedingt optimaler. Ich rufe alle Sounds selbst über die fractaleigene Fußleiste ab, den MFC-101. Hab noch ein Mission-Expression-Pedal dran, mit dem ich das Wah im Fractal steuere, wenn ich es einmal spiele. Und ich benutze zwei Sennheiser Senderstrecken. Das heißt, wenn ich eine Gitarre wechsle, schaltet mein Roadie einfach an einem Morley Switcher auf den anderen Sender um und ich kann nahtlos weiterspielen. Ist ein sehr simples Setup, sehr effektiv, klingt hervorragend. Also wie gesagt: Alle EQs am Pult sind komplett flat. Was man über die PA hört oder was ich im InEar hab ist exakt das, was ich rausschicke; es wird nichts mehr nachbearbeitet. Was den Vorteil hat, dass du jeden Tag gleich klingst, weil du auch von der Raumakustik nicht abhängig bist. Und ich brauche keinen Soundcheck. Ich steck ein Kabel rein und kann anfangen. Ich weiß genau wie es klingt, jeder weiß genau wie es klingt. Und das System ist live meiner Meinung nach zurzeit nicht zu toppen. Vollkommen stressfrei, keinerlei Störanfälligkeiten bis jetzt und ich benutze es seit Jahren – hervorragend.“

Marcus Siepen, Blind Guardian Guitarist Gear

„Ich habe meine erste Les Paul irgendwann Mitte der 90er gekauft. Weil ich einfach immer eine haben wollte, weil ich sie wunderschön fand. Und die hat mich so „angefixt“, dass ich seitdem eigentlich nichts mehr anderes gespielt habe. Meine ganzen Gitarren sind eigentlich Stock. Das einzige, das ich ändere, sind teilweise die Pickups, um verschiedene Klangfarben zu erhalten. Wobei ich genug Gitarren habe, wo die originalen Gibson-Tonabnehmer noch drin sind. Gerade die Burstbucker klingen hervorragend. Das einzige, was ich optisch wirklich mal „gepimpt“ habe, war meine Flying V. Das war die normale, klassische, schwarze Flying V mit weißem Schlagbrett. Das Weiße hab ich durch ein Spiegelschlagbrett ersetzt, weil es mir einfach besser gefallen

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„Ich habe meine erste Les Paul irgendwann Mitte der 90er gekauft. Weil ich einfach immer eine haben wollte, weil ich sie wunderschön fand. Und die hat mich so „angefixt“, dass ich seitdem eigentlich nichts mehr anderes gespielt habe. Meine ganzen Gitarren sind eigentlich Stock. Das einzige, das ich ändere, sind teilweise die Pickups, um verschiedene Klangfarben zu erhalten. Wobei ich genug Gitarren habe, wo die originalen Gibson-Tonabnehmer noch drin sind. Gerade die Burstbucker klingen hervorragend. Das einzige, was ich optisch wirklich mal „gepimpt“ habe, war meine Flying V. Das war die normale, klassische, schwarze Flying V mit weißem Schlagbrett. Das Weiße hab ich durch ein Spiegelschlagbrett ersetzt, weil es mir einfach besser gefallen

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